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Vegetarisch genießen

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Einleitung

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

,„Gammelfleisch“, die neue Maxi-CD der AJ Gang ist da! - Sie können es nicht mehr hören, das Wort Gammelfleisch? Das glauben wir gern. Trotzdem nötigen solche Skandale auch „eingefleischte“ Zeitgenossen zum Nachdenken. Und das ist gut so. Fachleute wissen: Jedes Stück Fleisch ist im Prinzip Gammelfleisch, denn Fleisch ist ein Leichenteil, und dieses beginnt, sofort nachdem das Leben aus ihm gewichen ist, in einen Verwesungprozess überzugehen. Durch Kühlung versucht man, diesen Prozess zu verlangsamen. So gesehen ist es gut, wenn durch die Gammelfleisch-Skandale diese Fakten langsam aber sicher gedanklich zum Allgemeingut werden. Eine Umfrage von Dr. Kristin Mitte vom Institut für Psychologie der Uni Jena hat gezeigt, dass die meisten Vegetarier nicht aus gesundheitlichen Gründen angefangen haben auf Fleisch zu verzichten, sondern mehr oder weniger „aus dem Bauch“ heraus. Es waren überwiegend moralische und emotionale Gründe: Ekel vor dem Umgang mit Fleisch, Tierhaltung und Schlachtung. In diesem Sinne: Es „lebe“ das Gammelfleisch....!
So jetzt haben wir es amtlich: Die Endzeit hat begonnen. Was für den wachen Erdenbürger längst absehbar war, ist jetzt plötzlich auch für die Presse kein Tabu mehr. Immerhin haben sich Kirchenvertreter, Medien und Politiker jahrzehntelang über Warnungen vor den drohenden Umweltkatastrophen lustig gemacht, z.B. als der Prophetische Geist schon in den 80ern durch Gabriele, der Gründerin der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben, detailgenau vor den Folgen der Verbrechen an der Umwelt und den Tieren warnte.
Jetzt aber, wo Politiker wie Blair das Thema für ihre Zwecke „entdeckt“ haben, nicht zuletzt wohl um vom Krieg im Irak abzulenken, ist es plötzlich für alle Medien ein großes Thema. Doch ein Aspekt wird auch heute noch meist ausgeklammert: Die Mitschuld der Massentierhaltung an den weltweiten Katastrophen. Zur Erinnerung:
• 90% der Zerstörung des Regenwaldes, einem sehr wichtigen Faktor bei der Klimakatastrophe, geht auf das Konto der Massentierhaltung. • 20% des Gases, das mit den Treibhauseffekt verursacht, stammt von Rindern. • Thema Wasserknappheit: Für die „Produktion“ von 1 kg Fleisch wird 10.000 l Wasser benötigt.
• Und was die Hungerkatastrophen betrifft: 80% der landwirtschaftlichen Fläche der Erde wird für die Viehzucht missbraucht. • 49% des Getreides und 90% des Sojas landen in den Mägen der Masttiere. Wenn die Menschen den Fleischverzehr um nur 10% reduzieren würden, könnten allein dadurch 100 Millionen Menschen mehr ernährt werden usw. Würden alle Menschen zu Vegetariern, so ein Wissenschaftler, könnte das drohende Unheil noch abgewendet werden.

Wer also etwas für die Rettung der Welt tun will, sollte erst mal Vegetarier werden.
Dass das Leid der Tiere sehr viel mit den Wirkungen zu tun hat, die anfangen auf die Menschheit niederzuprasseln, haben wir bereits in Nr. 3/06 („Wer richtet die Welt zugrunde“) dargelegt.
Doch jetzt lehnen Sie sich erst mal zurück und genießen Sie vegetarisch, wenn auch vorerst nur mit den Augen beim Durchblättern der feinen Schweizer-Rezepte.

Ihr Redaktions-Team