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Artikel: Älter werden - gesund bleiben Glutamat Im Zeichen des Wahnsinns Hubertusmesse Vegane Ernährung

Glutamat - der (un)heimliche Krankmacher?

WAS IST GLUTAMAT

Speziell die Glutaminsäure (eine Aminosäure, also ein Eiweiß-Bestandteil) ist verantwortlich für den würzig-fleischartigen Geschmack, den die Japaner "umami" (wohlschmeckend) nennen. Für die Japaner handelt es sich um eine eigene Geschmacksqualität wie süß und sauer. Für die Nahrungsmittel-Industrie ist die Isolierung dieses Stoffes interessant, kann man doch mit ihm teure Rohstoffe einsparen und die fehlende Vollmundigkeit einfach kaschieren.

Ist dieses unscheinbare weiße, harmlos aussehende Pulver ein gefährlicher Krankmacher? Immer mehr Anzeichen sprechen dafür und immer mehr Ärzte schlagen Alarm.

Nach dem bekannten Nahrungsmittel-Experten Hans Ulrich Grimm ist "Glutamat der Zusatzstoff, der die weitreichendsten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, ihr Gehirn und ihre Körperform hat. Und das auf eine heimtückische, ja hinterlistige Weise, ohne dass es den Menschen ins Bewusstsein tritt." (Grimm. Ernährungslüge, S. 57/58)

Glutamat in Babynahrung verboten!
Tierversuche mit Glutamat zeigten erschreckende Ergebnisse.
Der bekannteste Tierversuch mit Glutamat ist der von John Olney, einem der renommiertesten Neurologen und Psychopathologen der USA, Professor für Neuropsycho-Pharmakologie an der Washington Universität in St. Louis im US Bundesstaat Missouri. Er entdeckte, dass Glutamat bei Mäusebabys kleine Hohlräume bzw. Verletzungen (sog. Läsionen) primär in den Hirnregionen verursachte.
(Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/John_W._Olney)

Prof. Beyreuther von der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg fasste Olneys Experimente für die Sendung Planetopia vom 13. Februar 2005 wie folgt zusammen:
"Die Experimente wurden mit frisch geborenen Mäusen und Ratten gemacht, denen hat man über fünf Tage hinweg Glutamat unter die Haut injiziert, und dann hat man festgestellt, dass ganz bestimmte Nervenzellen im Gehirn sterben, und wenn die Tiere dann erwachsen wurden, waren sie dick und fettleibig, und die Tiere haben dann im Alter auch Diabetes entwickelt, also wurden zuckerkrank und herzkrank."

In den USA verzichtete die Babynahrungsindustrie aufgrund dieser Forschungen freiwillig auf den Geschmacksverstärker, in Deutschland wie auch vielen anderen Ländern ist die Verwendung in Babynahrung verboten. Warum das für »ältere Kinder« gesünder sein soll, weiß wohl nur der Gesetzgeber.

Ab dem 6. Monat wird zugefüttert - was dann? Dann sollten Sie mehr denn je auf die Zutaten achten, insbesondere in Würzmischungen, Tütensuppen, Suppenbrühen und Soßen verstecken sich häufig Geschmacksverstärker in großen Mengen.

Seltsam: Für Babynahrung verboten - für Schwangere nicht.
Glutamat - Risiko für Schwangere?

Jüngste Tierversuche legen auch eine akute Gefährdung von Ungeborenen durch Glutamat nahe. Der norddeutsche Kinderarzt und Forscher Prof. Hermanussen verabreichte größere Glutamatmengen an schwangere Ratten und fand dabei heraus, dass der Geschmacksverstärker das Geburtsgewicht des Nachwuchses senkte, die Bildung des Wachstumshormons störte, die Fressgier steigerte und zu Übergewicht und Kleinwüchsigkeit führte. Auch stark übergewichtige Menschen fallen häufig durch eine kleine Statur auf.
Vgl. Hermanussen M. et al.: Obesity, voracity and short stature: the impact of glutamate on the regulation of appetite. European Jounal of Clinical Nutrition. 2006; 60:25-31.

Ist Glutamat Gift für das Gehirn?
Alzheimer-Spezialist sagt JA!
Glutamat stellt eine Gefahr dar, denn es greift in das körpereigene System der Botenstoffe ein. Dort kann es die Körperfunktionen durcheinander bringen und zu Übergewicht und weiteren Krankheiten führen. Das Gefährlichste aber ist: Eine Überschwemmung der Nervensynapsen mit Glutamat hat eine zerstörerische Wirkungen auf die Hirnzellen, weil es die Neuronen tötet. Darum betont der renommierte Heidelberger Neurowissenschaftler und Alzheimer-Spezialist Konrad Beyreuther, Professor am Zentrum für Molekulare Biologie der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg sowie Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz und damit Mitglied des Baden-Württembergischen Kabinetts: "Glutamat ist ein Nervenzellgift," und er findet das "Besorgnis erregend": Der Stoff werde "heute bei allen neurogenerativen Erkrankungen als kritischer Punkt angesehen", weil er die Entstehung von Krankheiten fördern könne, bei denen das Hirn langsam abstirbt: Alzheimer vor allem, aber auch Parkinson und Multiple Sklerose.
Vgl. u.a. Natur und Kosmos Heft: 08, 2004 (Würzen auf eigene Gefahr); auch: Grimm. Ernährungslüge S. 57

Fresssucht - dick durch Glutamat?
Durch zahlreiche internationale Untersuchungen wurde bestätigt, dass Glutamat Menschen und auch Tiere dazu bringt, mehr zu essen als gut für Ihre Figur ist. Die Forscher sprechen vom so genannten Masteffekt. Die Ernährungsforscherin France Bellisle vom Centre National de la Recherche Scientifique in Paris beobachtete z.B. einen "erhöhten Anreiz", mehr zu essen. Wenn Glutamat beigemischt wurde, neigten die Versuchsesser zu schnellerem Herunterschlingen, sie kauten weniger und machten "kleinere Pausen zwischen zwei Bissen."
Vgl. Bellisle F: Glutamate and the UMAMI taste: sensory, metabolic, nutritional and behavioural. Considerations A review of the literature published in the last 10 years. Neuroscience and Biobehavioural, Reviews 1999/23/S.423-438.

Ist Glutamat mitverantwortlich für das
weltweite Übergewichtsproblem?
Professor Michael Hermanussen, Kinderarzt aus dem norddeutschen Altenhof, hält aufgrund seiner neusten Forschungsergebnisse (s.o.) die chronische Aufnahme höherer Glutamatmengen, wie bei Industrienahrung üblich, für einen wesentlichen Grund des Übergewichtsproblems.
Als Ursache führt er die nervenschädigende Wirkung des Geschmacksverstärkers an. Da der Appetit von Nervenzellen im Gehirn reguliert wird, die durch Glutamat Schaden nehmen können, sieht er hier die entscheidende Verbindung.
Auch der amerikanische Glutamatkritiker Russel L. Blaylock, Neurochirurg, meint: "Man muss sich schon fragen, ob die große Zahl der Amerikaner, die Übergewicht haben, mit dem früheren Kontakt zu Exzitotoxinen (Erregungsgiften, z.B. eben Glutamat) in Lebensmittelzusätzen zusammenhängen. Dieses Übergewicht ist schließlich eine der logischen Folgen des Glutamat-Syndroms."
Zit. Nach Grimm. Ernährungslüge S. 74

Es ist bekannt, dass Glutamat in experimentellen Situationen dick machen kann. Injiziert man es neugeborenen Ratten, werden sie fett und unförmig. Nicht grundlos wird es auch für die Tiermast empfohlen.

Seit 1976

hat sich der weltweite Absatz allein von Natriumglutamat mehr als versechsfacht von etwas über 262 Mio. auf 1,7 Milliarden kg im Jahre 2005!

Ständig hungrig?
Glutamat kann der Grund sein!
Proteine und Glutamat sind für den Kieler Professor für Kinderheilkunde, Michael Hermanussen, ein wesentlicher Grund, warum dicke Kinder und Erwachsene ständig hungrig sind. Um seine Vermutung zu belegen, verabreichte er gesunden, aber deutlich übergewichtigen Frauen ein Medikament, das in der Lage ist, die schädliche Wirkung von Glutamat im Gehirn zu unterbinden. Es ist zur Behandlung der Alzheimer Demenz zugelassen. Die Frauen sollten keine spezielle Diät einhalten, sondern nach Appetit essen. Binnen Stunden bemerkten sie, dass ihre Essgelüste nachließen und die störenden nächtlichen Essattacken ausblieben. Binnen Tagen sank auch ihr Gewicht, quasi nebenbei.
Vgl. Ulrike Gonder, Saarbrücker Zeitung Nr. 297, Dezember 2005. Auch Sendung NANO vom 24.08.2006

Schädigt Glutamat die Augen?
Der Geschmacksverstärker Natriumglutamat kann nach Erkenntnissen des Forscherteams um Dr. Hiroshi Ohguro von der Hirosaki Universität in Japan zu irreversiblen Augenschäden führen und sogar Blindheit verursachen.
In einem Experiment beobachteten die Wissenschaftler die Auswirkungen des Stoffes auf Ratten, die sie einer speziellen Glutamat-Diät unterzogen. Die Sehkraft der Tiere, die über einen Zeitraum von sechs Monaten Futter mit einem hohen Glutamat-Anteil verabreicht bekamen, nahm deutlich ab. Zugleich entwickelten die Tiere wesentlich dünnere Netzhäute als die einer Kontrollgruppe, denen die Forscher weiterhin normales Futter gaben. Mit diesen Erkenntnissen glaubt Dr. Ohguro, eine Erklärung für eine in Ostasien weit verbreitete Form des grünen Stars gefunden zu haben. Der Wissenschaftler führt dies auf den hohen Anteil von Natriumglutamat zurück, der den meisten asiatischen Gerichten hinzugefügt wird. Noch unklar ist jedoch, ab welcher Konzentration sich der Geschmacksverstärker negativ auf die Augen auswirkt.
Vgl. New Scientist, Nr. 176, 26. Oktober 2002. Vgl. auch Bielenberg, Jens in: Österreichische Apotheker-Zeitschrift (16/2006), Neue Aspekte der Glaukomtherapie, Neuroprotektion

Gefährliche Langzeitschäden
Gesundheitliche Diskussionen um Glutamat kreisten bisher hauptsächlich um das bekannte Chinarestaurant Syndrom, also um direkte allergische Reaktionen auf Glutamat wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Nackensteifheit, Schwitzen usw. Betrachtet man jedoch die Besorgnis erregenden Ergebnisse der verschiedenen Versuchsreihen an Mäusen und Ratten, so scheinen einem mögliche Spätfolgen von Glutamat weitaus bedeutender als kurzfristige, allergische Reaktionen. Fragen nach gesundheitlichen Langzeitschäden von Glutamatzusätzen drängen sich einem förmlich auf. Statistisch sind sowohl Übergewicht (schon bei Kindern und Jugendlichen) mit all seinen Folgen, Adipositas (Fettsucht), aber auch der heimtückische grüne Star (Glaukom) ständig dramatisch auf dem Vormarsch. Die Alzheimer Demenz droht gar zu einer neuen Geißel der Menschheit zu werden.
Die Menge allein von Natriumglutamat, die in der industriellen Nahrungsmittelproduktion weltweit verwendet wird, hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Die Glutamatzusätze in Form von Hydrolysaten wie Hefextrakten, Würzen, gekörnte Brühen usw. von denen kaum gesprochen wird, kommen da noch dazu. Liegen da Zusammenhänge nicht nahe?
Kinder können sich noch nicht wehren, sie essen, was man ihnen vorsetzt, im treuen Vertrauen auf ihre Vormünder! Welche Verantwortung haben wir als Mutter, als Vater, als Erzieher, als Erwachsener, als Produzent!

Der reinen Glutaminsäure

und deren Verknüpfungen mit Natrium (Natriumglutamat) oder einem anderen Mineral wie Kalium (Kaliumglutamat), Calcium (Calciumglutamat) oder Magnesium (Magnesiumglutamat) wird lebensmittelrechtlich eine E-Nummer zugeordnet (E620 - 625). In so genannten "Würzen" oder "Hefeextrakten" ist auch die freie Glutaminsäure der Haupt-Geschmacksträger. Sie ist allerdings nicht in streng gereinigter Form vorhanden. Darum müssen diese Stoffe keine E-Nummer tragen. Man hat mit ihnen aber letztlich genauso einen Geschmacksverstärker, den man aber vom Gesetz her nicht als solchen bezeichnen muss.

Tierversuche noch fraglicher,
wenn man nichts daraus lernt!
Tierversuche sind brutal und ethisch unverantwortbar. Wenn man sie aber schon macht, dann sollte man mindestens aus den Ergebnissen etwas lernen! Ergebnisse in Tierversuchen könnten nicht auf den Menschen übertragen werden, betonen die Glutamat befürwortenden Wissenschaftler. Wenn das so ist, warum macht man sie dann?

Glutamat ist doch auch ein natürlicher Bestandteil vieler Lebensmittel, da es in gebundener und freier Form in vielen pflanzlichen, tierischen und menschlichen Geweben vorkommt. Ist es da nicht abwegig anzunehmen, dass ein Glutamatverzehr zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt?

Die Menge macht's
Wer isst schon pro Mahlzeit 400 Hühnereier oder 12kg Spinat oder 25 kg Zwiebeln oder 14 kg Möhren oder 5 kg Kartoffeln oder 14 kg Rindfleisch, usw…
So viel aber müsste man essen, um auf die Glutamat-Menge "eines - nicht streng schmeckenden - Mahles mit Glutamatzusatz nach Industrieempfehlung." zu kommen
Zitat:. Wikipedia = http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat (s. auch S. 47)


Achtung: Glutamat hat viele Namen!
• Natriumglutamat (E 621)
• Glutaminsäure (E 620)
• Kaliumglutamat (E622)
• Magnesiumglutamat (E624)
• Würze, Speisewürze, Sojawürze
• Calciumglutamat (E623)
• Ammoniumglutamat (E625)
• gekörnte Brühe, Brühwürfel
• fermentierter Weizen
• Hefeextrakt

Na denn guten Appetit:
Herstellung von Glutamat
Zur Herstellung von Würze wird pflanzliches oder tierisches Eiweiß "entweder mit Salzsäure verkocht (um die Zellstruktur zu zerstören, damit die Aminosäuren, speziell die Glutaminsäure, frei werden, Anm. d. Red.) und anschließend mit Natriumcarbonat oder Natronlauge neutralisiert, wobei auch Kochsalz entsteht, oder bei einer neueren Methode mit Enzymen aus Schimmelpilzen und Schweine-Innereien aufgelöst. Die Lösung wird filtriert und zur Geschmacksverbesserung gelagert. Würze, die nicht direkt für Konserven und Fertiggerichte verwendet wird, kommt mit Zuckerkulör gefärbt als Flüssigwürze, getrocknet als gekörnte Brühe oder zusätzlich mit Fett verkittet als Brühwürfel auf den Markt."
(Quelle: Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrze_%28Aroma%29)
Die reine Glutaminsäure und deren Verknüpfungen (z.B. mit Natrium = Natriumglutamat) gewinnt man seit den 80er Jahren kaum mehr durch die beschriebene Säure-Hydrolyse, sondern hauptsächlich durch Fermentation.

Genmanipulation

... und dann noch ein bisschen
Genmanipulation
Denn um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, werden die Bakterienstämme, die das Glutamat erzeugen sollen, mittels Gentechnik verändert. Dazu der bekannte Ernährungsfachmann Udo Pollmer: "Bereits 1980 erhielt der Marktführer Ajinomoto ein japanisches Patent zur gentechnischen Fertigung des Geschmacksverstärkers. Schließlich, so das Unternehmen, bestünde »ein Bedürfnis für neue Mikroorganismen, die die Produktion von L-Glutaminsäure in hoher Ausbeute ermöglichen«. Zu diesem Behufe (Zweck) wurde den Bazillen ein »Hybridplasmid eingeführt, in das ein DNA-Fragment mit genetischer Information für die L-Glutaminsäure-Bildung insertiert worden ist.« "
Udo Pollmer gegenüber Deutschland Radio Berlin; 20.9.2003

Fachliteratur:
• Bellisle F: Glutamate and the UMAMI taste: sensory, metabolic, nutritional and behavioural. Considerations A review of the literature published in the last 10 years. Neuroscience and Biobehavioural, Reviews 1999/23/S.423-438. • Bielenberg, Jens. Neue Aspekte der Glaukomtherapie.In: Österreichische Apotheken-Zeitschrift (Ausgabe 16/2006). • Esper A. Cavalheiro, John W. Olney, Glutamate antagonists: Deadly liaisons with cancer. Proc. Natl. Acad. Sci. Vol 98 Issue 11, 2001, 5947 - 5948. • Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: Doping für die Zunge, 22. August 2004. • Gonder, Ulrike. Saarbrücker Zeitung Nr. 297, Dezember 2005. • Grimm, Hans Ulrich. Ernährungslüge, Droemer 2003. • Grimm, Hans Ulrich, Die Suppe lügt, Klett 2005. • Grimm, Hans Ulrich. Aus Teufels Topf, Knaur 2001. • Hermanussen M. et al.: Obesity, voracity and short stature: the impact of glutamate on the regulation of appetite. European Jounal of Clinical Nutrition. 2006; 60:25-31. • Natur und Kosmos Heft: 08, 2004; Artikel: Würzen auf eigene Gefahr. • New Scientist, Nr. 176, 26. Oktober 2002; Artikel über japanisches Glutamat-Experiment an Ratten (Experimental Eye Research, vol. 75). • Pollmer, Udo/Heicke, Cornelia. Vorsicht Geschmack, rororo, 2. Auflage 2001. • Russel L. Blaylock Excitotoxins. The Taste that Kills. How Monosodium Glutamate, Aspartame (Nutra Sweet), and similar substances can cause harm to the brain, and nervous system and their relationship to neurodegenerative diseases such as Alzheimer's, Lou Gehrig's Disease (ALS) and others. Santa Fe 1997. • Nagy, Tamas. Glutamat nicht nur Geschmackssache, in: EU.L.en-Spiegel 4-5 / 2004.
• Nagy, Tamas. Ob der Phillip heute still… in: Freitag, Ost-West-Zeitung 15.4.2005. • Unizeit Nr. 35 (Nachrichten und Berichte aus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) Gierig nach Glutamat; gute Zusammenfassung der neusten Forschungsergebnisse von Prof. Hermanussen. Internet Lexika und Homepages: ä Wikipedia: Themen "Würze", "Glutamat", "John Olney", "Konrad Beyreuther".
• www.uni-protokolle.de: alle Themen um Glutamat und Glutaminsäure. • Transgen: alle Themen um Glutamat. • Homepage von: Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E.) e.V.: http://www.das-eule.de/1695.html; verschiedene Artikel über Glutamat. • Homepage von: Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.; http://www.ernaehrungsmed.de/ Seiten zum Thema Glutamat: U.a.: Glutamat fördert Völlerei und reduziert Hormon zur Fettverbrennung (www.ernaehrungsmed.de/content/view/203/240/) • Homepage von: Dr. Watson, Der Food Detektiv GmbH & Co KG; http://www.food-detektiv.de • Homepage von: Foodwatch. www.foodwatch.de Z.B. Interview mit Hans-Ulrich Grimm: Essen wir uns um den Verstand? • Homepage vom Internationalen Glutamat-Informationsdienst; www.glutamat.info:; vertritt die Befürworter von Glutamat. Fernsehsendungen: • Sendung "Heißhunger" in: Planetopia 13. Februar 2005 • Sendung Nano vom 24.08.2006 Radiosendungen: • Pollmer, Udo. In: Deutschland Radio Berlin; 20.9.2003

Genießer, die keinen zugesetztes Glutamat wollen,

haben keine Angst vor gutem Geschmack!

Glutamat - ein umstrittener Stoff

Pro:
Glutamat ist ein natürlicher Bestandteil aller Lebensmittel, da es in gebundener und freier Form mehr oder weniger in allen pflanzlichen und tierischen Geweben vorkommt.

und contra:
Die Menge macht's!
Wer isst schon 400 Hühnereier oder 12kg Spinat oder 25 kg Zwiebeln oder 14 kg Möhren oder 5 kg Kartoffeln oder 14 kg Rindfleisch, usw…So viel aber müsste man essen, um auf die Glutamat-Menge „eines - nicht streng schmeckenden - Mahles mit Glutamatzusatz nach Industrieempfehlung.“ zu kommen (Wikipedia = http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat).
Zudem bereiten erfahrungsgemäß zugesetzte, künstlich isolierte Stoffe (die zudem noch mittels Gentechnik hergestellt werden) immer mehr Probleme als natürlich vorhandene!
So löst z.B. bei Herrn Becker zugesetztes Glutamat den wohl schrecklichst möglichen Kopfschmerz aus, nämlich den so genannten Cluster-Kopfschmerz. Natürliche Glutamatquellen aber sind kein Risiko für ihn, er reagiert nicht darauf. (vgl. Grimm, Ernährungslüge S. 67)


Pro:
Glutamat kommt aus der Natur, es wird aus Melasse hergestellt.

und contra:
Die Wahrheit ist: Das weiße, salzartige Pulver Natriumglutamat kommt aus dem Chemielabor und die für die Fermentation benötigten Bakterien sind, z.B. beim Haupthersteller Ajinomoto, genmanipuliert! Das Substrat, das mit den gentechnisch manipulierten Bakterien geimpft wird, besteht u.a. aus einer Kohlenhydratquelle (eben z.B. Melasse oder auch Glukose) und einer Stickstoffquelle (z.B. Harnstoff) u.a.. Dabei muss der sog. Fermentationsprozess ständig mittels Basen und Säuren (z.B. Ammoniakhydroxyd und Salzsäure) reguliert und die so gewonnene Glutaminsäure mittels verschiedenen chemischen und mechanischen Prozessen aufbereitet und gereinigt werden. (vgl. Pollmer, Udo - Deuschland Radio Berlin; 20. 9. 2003)


Pro:
Glutamat ist nicht verantwortlich für das so genannte China-Restaurant-Syndrom. Doppelblindstudien zeigen, dass Beschwerden der Probanden überwiegend psychosomatischer Natur sind.

und contra:
Die Doppelblindstudie, auf die sich diese Argumentation stützt, hat als Placebo das noch umstrittenere „Aspartam“ genommen, das ähnliche, aber eher noch dramatischere Reaktionen zeigt als Glutamat (und übrigens auch vom Ajinomoto-Konzern hergestellt wird). Kein Wunder, dass deshalb auch viele Probanden auf das Placebo reagiert haben! Daraus abzuleiten, dass alles nur Einbildung sei, ist nicht wissenschaftlich.
Tatsächlich aber gilt seit dieser Studie quasi mangels Beweisen Glutamat als unbedenklich! Alle die vielen Tierversuche, die dramatische Ergebnisse zeigten, gelten als nicht auf den Menschen übertragbar! Warum macht man dann Tierversuche? (vgl. Grimm. Ernährungslüge S. 96 / vgl. www.biologie.de/biowiki/Glutamat)


Pro:
Glutamat steht für die Geschmacksqualität, welche die Japaner „umami“ nennen, was so viel heißt wie „wohlschmeckend“, „würzig“. Für die Japaner ist dies eine eigene Geschmacksqualität wie süß oder
sauer. Diese Geschmacksqualität ist eine Realität, vor der man sich nicht fürchten, sondern die man genießen sollte. Keine Angst vor gutem Geschmack!

und contra:
Genießer, die kein zugesetztes Glutamat wollen, haben keine Angst vor gutem Geschmack. Sie wollen nur keine Geschmacksfälschung durch zugesetztes Glutamat, keine Verbrauchertäuschung (vgl. Saarbrücker Zeitung Nr. 297, 22.12.2005), kein „Doping für die Zunge!“ (vgl. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 22. 8. 2004).
Denn gute, natürliche Lebensmittel schmecken eben von Natur aus, ob nun durch natürlich vorhandene Aromen oder durch natürlich vorhandenes freies Glutamat, das spielt keine Rolle. Für sie ist die Natur der beste und gesündeste Lebensmittelhersteller und nicht das Chemie- und Genlabor!