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Vegetarisch genießen

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Einleitung Rezepte Artikel

Einleitung

Liebe Leserin, lieber Leser!

Bryan Adams (*1959) (Kanad. Rockstar):

"Ich bin seit zwölf Jahren Vegetarier. Und ich war noch nie ernsthaft krank. Vegetarische Ernährung stärkt das Immunsystem. Ich glaube, dass Fleisch krank macht."

Kürzlich gab es wieder Auszeichnungen von einer Tierschutzorganisation für „artgerechte Haltung“. Wenn ich „artgerechte Haltung“ lese, dann kommt mir sofort: „artgerechter Mord?“ Denn steht nicht am Ende der „artgerechten Haltung“ erwiesenermaßen immer der Mord am Tier? Zugegeben, jede Verbesserung der Tierhaltung ist für die Tiere ein Gewinn. Aber ist es nicht zynisch, wenn man das Tier liebevoll hätschelt und pflegt, um es am Ende dann doch zu ermorden oder ermorden zu lassen? Der Mensch ist dem Tier meist ein falscher Freund. Und das alles, sind wir doch ehrlich, nur um des schnöden Mammons willen! Morden für Blutgeld also. Möchte man da nicht mit voller Kraft am Rad der Zeit drehen, damit die Zeit schneller kommt, von der Leonardo da Vinci einst voraussagte, dass der Mord an einem Tier genau so bestraft werden wird wie der Mord an einem Menschen?
Leider ist es noch nicht so weit. Tolstoi zeigt mit seinen Aufzeichnungen über seinen Besuch im Schlachthaus in Tula ungeschminkt die nackte Wirklichkeit.
Doch es gibt auch einen Silberstreifen am Horizont. Immer mehr Menschen bekommen ein schlechtes Gewissen oder füh-len plötzlich Ekel, wenn sie auf einem Tier-leichenteil herumkauen. Dazu beigetragen hat auch der Tierrechtler Helmuth Kaplan mit seinen Veröffentlichungen wie z.B. „Der Leichenschmaus“. Uns erreichen oft Leserbriefe von Menschen, die schildern, wie sie wieder auf den Weg zu einem ethischeren Leben gefunden und die Perversität des Essens von Tieren erkannt und abgelegt haben. In letzter Zeit engagieren sich immer mehr Menschen für die Tiere und gehen dafür auch auf die Straße. Nicht selten sind es weit über tausend Personen, die gegen Schlachthöfe, Tierversuche und gegen die Jagd protestieren, auch wenn sie von den Medien meist totgeschwiegen werden. Damit die Gefahren und die Brisanz des Fleischessens nicht in Vergessenheit gerät, hat der Brennglas Verlag eine große bundesweite Großplakataktion gestartet, die die Menschen aufrütteln soll (siehe unten).
Da uns immer wieder Leser fragen, wie »Vegeta-risch genießen« entsteht und woher die Ideen und die Bilder kommen, lassen wir Sie in dieser Nummer einmal ein wenig hinter die Kulissen schauen .
In den für die meisten von uns unverständlichen Zutatenlisten der Kosmetika verbergen sich oft nicht nur Schlachthausabfälle, sondern auch viel Chemie, die laut dem Erfolgsautor und Arzt Dr. Mauch dem Menschen gar nicht zuträglich sind. Aber lesen Sie am besten selber...

Viel Freude beim Durchblättern!

Ihr Redaktions-Team

Barbara Hohensee protestierte wochenlang vor dem Landwirtschaftsministerium 56. Anti-Jagd-Demo in Berlin Wer hilft mit bei unserer großen Plakat-Aktion?

Spendenkonto: Volksbank Wertheim,
Kto. Nr. 570109, BLZ 673 900 00
auf Wunsch Spendenbescheinigung

Plutarch (45-125) (Griech. Philosoph und Schriftst

»Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen.«