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Artikel: Gesund essen Bali Gesundes Herz Kastanien Promis für Tiere Alternativen Hokkaidos Songs für Tiere Himalaya Salz Der Lusttöter

Der Lusttöter

Wer gefährdet die Moral der Jugend

Der Lusttöter oder die, die seine Taten veröffentlichen? Die Kommission für Jugendmedienschutz in Bonn fand die Publikationen des Brennglas Verlages über die Lusttöter weder im Internet noch als Plakat oder Broschüre jugendgefährdend. "Sachlich und informativ aufbereitet" sei die Website: www.lusttoeter.de
Vielleicht sind sie Ihnen auch aufgefallen: Im Dezember 2004 und Januar 2005 prangerten deutschlandweit unsere Großplakate die »Massaker in Wald und Flur« an.
Dies gefiel einigen Beamten der Stadt Bielefeld offenbar nicht. Die Stadt schrieb am 22.12.2004 an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: »U.E. sind die Darstellungen von getöteten und z. Teil verstümmelten Tieren geeignet, das seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen negativ zu beeinträchtigen. (...) Die abgebildeten Darstellungen von Jagd widersprechen eindeutig dem Deutschen Jagdgesetz (so sind z.B. Fallen-Abzugseisen in der dargestellten Form verboten).«

Kann das sein: Diejenigen, welche Verstümmelung und Tötung von Tieren anprangern, sollen jugendgefährdend sein und diejenigen, welche Tiere verstümmeln und umbringen, dürfen es ungestraft weiter tun? Wer sich für Tierethik und Tierrechte einsetzt wird angeprangert und wer den gewalttätigen Umgang mit Tieren propagiert, wird gar noch gefördert? Ist Tierschutz jugendgefährdend?
Nebenbei bemerkt: Die abgebildeten Fallen sind in den gängigen Katalogen deutscher Jagdausrüster völlig legal erhältlich und für Jagdzwecke zugelassen. Und für das seelische Wohl der Kinder wäre es am besten, die Fallenjagd zu verbieten! - Denn immer wieder geraten nicht nur die geliebten Haustiere in Fallen, sondern auch spielende Kinder!

Am 07.07.2005 kam dann die Entscheidung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: Weder das Plakat, noch die Internetseite, noch die Broschüre sind jugendgefährdend. Dem Antrag der Stadt Bielefeld wurde nicht stattgegeben.

Auszug aus der Stellungnahme der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) zum Indizierungsantrag der Stadt Bielefeld gegen das Telemedium www.lustoeter.de gem. § 21 Abs. 6 JuSchG:
Das Internetangebot www.lusttoeter.de ist nach Auffassung der KJM gemäß § 18 Abs. 1 JuSchG nicht zu indizieren, da es nicht geeignet ist, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden. Das Angebot ist als nicht jugendgefährdend einzustufen.
Das Internetangebot www.lusttoeter.de stellt eine nicht-kommerzielle Plattform des Verlages »Das Brennglas« dar, der mit der Präsentation und Verbreitung des Plakates und der Broschüre »Der Lusttöter« die bestehenden Missstände in der Jagdpraxis anprangert. Zu diesem Zweck enthält das Angebot zahlreiche Fotos getöteter Tiere mit offenen blutigen Wunden oder verstümmelten Extremitäten oder angehäufter Tierkadaver.
Die Seite ist nicht reißerisch, sondern sachlich und informativ aufbereitet. Erkennbares Ziel des Angebotes ist der Tierschutz und die Abschaffung der Missstände wie die Massenabschlachtung von Tieren, das Aufstellen von Fallen etc. bei der Jagd (...) Das Angebot ist darauf angelegt, den Nutzer zu schockieren, um ihn zum Nachdenken anzuregen und ihn für den Tierschutz zu gewinnen. Das in das Gesamtangebot eingebettete Bildmaterial dient daher zur Untermalung und zur Verstärkung der Tierschutzforderungen und der Anprangerung der bestehenden Missstände in der Jagdpraxis.