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Vegetarisch genießen

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Bali

Paradiesisch essen

Hotel Opal Legian,

Jalan Pura Bagus Taruna, Legian Bali-Indonesia, PO Box, 2034 Kuta 80361 Telefon +62 361 761 248, Fax +62 361 752 054

In Teig frittierte Bananen

(Kochbananen) sind ein besonderer Leckerbissen, der einem in Bali an jeder Ecke von fahrenden Köchen in vielen Variationen angeboten wird.

Es ist die Mischung aus einer atemberaubenden Landschaft, freundlichen Menschen, antiken Tempeln, traditionellen Festen und kulinarischen Genüssen, die Bali in seiner Besonderheit ausmacht. Jeder, der nach Bali reist, entdeckt ein Land voller Traditionen, die unverändert bis zum heutigen Tag geblieben sind. Bali wurde stark beeinflusst durch den Hinduismus und durch die indische Tradition. Die farbenfrohe Religionsausübung z.B. in Form von Prozessionen und Festen spielt sich in einer leuchtend grünen Vegetation ab. An den Hängen der Vulkane Balis sind die legendären, vom Sonnenlicht verwöhnten Reisterrassen angelegt. Jeden Tag kann man ein fantastisches Spiel von Licht und Schatten beobachten, im Hintergrund die geheimnisvollen Geräusche der Insel im Ohr.
Für uns Europäer gibt es exotische Pflanzen, Früchte und Tiere zu entdecken, die in der unglaublich farbigen Landschaft leben, eingebettet in das fast unreale, leuchtende Grün der Reisplantagen, das Blau des Meeres und den weißen oder schwarzen Sand der Strände. Im Inneren der Insel erheben sich Berge, zum Teil unbedeckt oder von einem tropischen Wald oder Dschungel bewachsen.
Alles in allem ist diese Insel mit ihren mannigfaltigen Früchten und Gewürzen ein wahres Stück Paradies auf Erden.

Balinesinnen bringen das täglich Opfer zum Tempel.
Öfters begegnet man Prozessionen.
Hier wird ein Ast eines heiligen Baumes abgeholt, um ihn einem Verstorbenen als Grabbeilage mitzugeben.

Religiöse Tempeltänze

lernen die Kinder bereits in der Schule. Gerne führte dieses junge Mädchen den fremden Gästen eine Kostprobe vor.

Es waren die Gewürze, die Araber und Europäer im 13. bis ins 16. Jahrhundert anzogen. Sie brachten Chili mit, das zu einem nicht wegzudenkenden Gewürz der südostasiatischen Küche geworden ist. In Bali selbst werden Kardamom, Zimt, Koriander, Pfeffer, Tamarinde, Knoblauch, Kümmel und viele, viele weitere Gewürze angebaut, die den einzigartigen Geschmack der Indonesischen Küche ausmachen. Diese ist allerdings unterschiedlich, je nach Region und nach sozialen Status der Bevölkerung - im Gegensatz zu Thailand, wo sich eine typisch nationale Küche herausgebildetet hat. Jeder Europäer, der einen balinesischen Markt besucht, erlebt eine Fülle nie gekannter Düfte und Aromen. Viele stammen von den vielfältigen exotischen Früchten wie z.B. Mangos, Java-Pflaumen, Rambutans, Passionsfrüchten, Papayas, Jackfruits, um nur einige einer sehr langen, von Saison zu Saison unterschiedlichen Liste zu nennen.
Auf Bali besteht eine Mahlzeit nicht aus mehreren Gängen, auch gibt es keine festen Essenszeiten. Die Balinesen essen, wenn sie Hunger verspüren, und beginnen oft schon in der Morgendämmerung mit dem Kochen. Sie essen übrigens mit den Fingern der rechten Hand. Falls sie mit Besteck essen, brauchen sie einen Suppenlöffel und eine Gabel, um das Essen auf den Löffel zu schieben, aber kein Messer, da alles schon mundgerecht zubereitet ist.
Sobald die Sonne aufgeht, füllen sich die Straßen mit dem süßen Duft von Klebereis und Pandan-Blättern, der aus den Häusern kommt, wo Hausfrauen damit beschäftigt sind, für ihre Familien zu kochen. Ein wichtiger Bestandteil vieler balinesischer Gerichte ist Kokosnussöl. Auf Bali werden Speisen überall und zu jeder Tageszeit und bis spät in die Nacht hinein zubereitet. Gerichte werden in kleinen Wägelchen überall hingebracht und auf der Straße oder in zahlreichen Restaurants entlang der Straße angeboten. Die typischste und bekannteste Form von Restaurant auf Bali ist das "Warung", das meist aus zeltförmig angeordneten Bambusstangen gebaut ist. Das Essen wird gerne auf Bananenblättern serviert, statt auf Tellern. Oft ist ein Warung unter der heimischen Bevölkerung wegen eines bestimmten Gerichtes sehr beliebt, das vom dortigen Koch besonders gut oder gar einmalig zubereitet wird.

Schon früh am Morgen herrscht emsiger Betrieb auf den vielen Märkten. Die Nachtmärkte öffnen erst am Abend und sind die ganze Nacht geöffnet. Unser Koch (mittleres Bild) kauft die nötigen Zutaten für die Speisen, die er für unsere Fotos zubereiten wird.