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Vegetarisch genießen

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Aktuelles

Risiko Fleisch

Zum Thema "Vegetarische Ernährung und die Risiken des Fleischkonsums" wollen wir an dieser Stelle unseren Lesern neueste Untersuchungen aus aller Welt zugänglich machen.

Quecksilber in Fischen

Washington Post vom 21. Okt. 04. Es geht um eine Studie, die Greenpeace in Zusammenarbeit mit der University of North Carolina durchgeführt hat. In der Studie wurden bei Frauen im gebärfähigen Alter die Quecksilberkonzentrationen in den Haaren bestimmt. (Die Analyse von Giftstoffen in den Haaren ist eine übliche Methode in der Toxikologie.) Das Ergebnis ergab, dass 21% der 597 Frauen Quecksilberwerte hatten, die weit über den zulässigen Grenzwerten lagen.
Das Interessante dabei war, dass bereits 1999 und 2000 ähnliche Untersuchungen durchgeführt wurden; damals lagen 12% der betreffenden Frauen über dementsprechenden Grenzwert. Es ist also eine deutliche Zunahme der Quecksilber-Kontamination zu verzeichnen. Es zeigte sich eindeutig, dass der Fischkonsum, insbesondere der Konsum von Thunfisch, zu dieser Quecksilberbelastung führte. Der Konsum von Raubfischenarten ist, wie diese Untersuchung zeigt, auf jeden Fall als bedenklich zu werten, denn Quecksilber kann in hoher Konzentration ganz erheblich das Nervensystem, Immunsystem und auch das Herz schädigen und vor allem Dingen auch auf das ungeborene Kind übergehen bzw. zu Unfruchtbarkeit führen.
Schadstoffe reichern sich in der Nahrungskette an, und da Raubfische andere Fische verzehren, kommt es zu einer massiven Anreicherung. Insgesamt ist die
Quecksilber-Problematik, so wie diese Studie zeigt, viel größer als allgemein angenommen. Es ist ein Märchen zu behaupten, Fischkonsum sei gesund…

Vegetarier:

Geringeres Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen

Im Oktober 2004 wurde in der renommierten Fachzeitung "Nutrition" eine Studie der University Hong Kong publiziert. Es wurden bestimmte Laborwerte bezüglich der Antioxidantien -Versorgung verglichen zwischen Menschen, die sich schon längere Zeit vegetarisch ernährten und einer entsprechenden Kontrollgruppe von Mischköstlern. Dabei zeigte sich, dass die Vegetarier deutlich niedrigere Konzentrationen von Blutfetten, Harnsäure und auch von dem Entzündungsmarker CRP aufwiesen. Was die Studie eindeutig zeigt, ist, dass Menschen, die sich über längere Zeit vegetarisch ernährten, einen besseren Antioxidantien-Status und auch ein deutlich günstigeres Profil bezüglich Koronar-Herz-Krankheiten hatten als anscheinend gesunde Mischköstler.
Dies sind zwar keine völlig neuen Ergebnisse, aber die Studie ist sehr aktuell und bestätigt, was in den Jahren zuvor festgestellt wurde. Vegetarier leben eindeutig gesünder, haben ein geringeres Risiko für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.
( Antioxidantien sind Biomoleküle, die in der Lage sind, so genannte freie Radikale zu neutralisieren. Freie Radikale sind aggressive chemische Moleküle die eine wesentliche Rolle beim Zustandekommen zahlreicher Zivilisationskrankheiten spielen. Je besser die Antioxidantienversorgung des Menschen ist, um so besser können freie Radikale neutralisiert werden. Und um so geringer ist das Risiko für bestimmte Zivilisationskrankheiten wie z.B. Krebs etc.)

High-fat diet is bad for the brain

news@nature.com. In den letzten Jahren wurde, hauptsächlich aus den USA kommend, eine sehr eiweißreiche und fettbetonte Ernährung favorisiert. Die so genannte "Atkins-Diet" soll angeblich eine Gewichtreduktion erleichtern. Nach neuesten Publikationen führt aber ein hoher Konsum von gesättigten Fetten und auch so genannten Transfettsäuren bei entsprechenden Untersuchungen. zu einer Intelligenz-Minderung, so dass die fettbetonte Ernährung doch risikoreicher ist, als von ihren Befürwortern angegeben wird. Die vegetarische Ernährung ist eine kohlenhydratbetonte Ernährung, die eher fettarm ist. Wie schon ältere Studien gezeigt haben, haben Vegetarier z.B. ein geringeres Risiko an Alzheimer zu erkranken, so dass die Gefahr einer Hirnleistungsminderung nicht besteht.

Vegetarier leben gesünder

CNN: Am 2. November 04 verbreitete die Nachrichtenagentur CNN eine Meldung, dass Daten aus den großen epidemiologischen Studien "Nurse's Health Study" und "Health Professionals Follow-up Study" ergaben, dass ein hoher Verzehr von Früchten und Gemüse - wie bei Vegetariern üblich - eindeutig einen Schutzeffekt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewirkten. Bei der "Nurse's Health Study" wurden 71.910 Krankenschwestern untersucht und bei der "Health Professionals Follow-up Study" 37.725 männliche Ärzte.