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Vegetarisch genießen

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Einleitung Rezepte Artikel

Einleitung

Liebe Leserin, lieber Leser!

Leonardo da Vinci (1452-1519)

»Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von nseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.« »Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden, wie jetzt die Menschenmörder.«

Bitte seien Sie ehrlich: Könnten Sie einem Tier in die Augen schauen und sagen: »Mich gelüstet es nach deinem Fleisch, ich werde dich jetzt töten!« Nein? - Kein Problem! Sie brauchen es ja auch nicht zu tun.
Aber bitte lassen Sie diese tödliche Arbeit auch nicht andere für sich tun, sondern seien Sie konsequent: Essen Sie vegetarisch!
Wir waren gestern zum Fotografieren in einem Schlachthaus und haben zuge-schaut, wie Kühe gschlachtet werden. Das müsste jeder Noch-Fleischesser einmal erleben - der Fleischkonsum würde rapide zurückgehen! Die schlimmen Bilder er-sparen wir Ihnen, jedoch nicht das Interview mit einem Aussteiger.

Vegetarische Ernährung kann so viel-seitig, so kreativ und so schmackhaft sein, da vermisst man nichts - im Gegenteil: Wir haben in unserer ersten Nummer viele leckere Menues für Sie zusammengestellt. Und damit es einfacher geht, bieten wir zu ausgesuchten Rezepten Koch-Videos an. Jeder Handgriff wird Schritt für Schritt gezeigt.

Langsam aber sicher wird es in den Medien publik: Fleisch essen ist nicht nur unmoralisch - es macht auch krank! Regelmäßig bestätigen und untermauern neue Untersuchungen diverser Universitäten diese Feststellung.

Aber überrascht dies? Kann eine Tra-dition, die auf dem Leid, ja auf unglaublicher Qual und schlussendlich dem Tod eines anderen Lebewesens aufgebaut ist, Gesundheit bringen?
Dieses Heft hat eine Botschaft: Tierfreundlich essen ist in. Leute von heute essen keine Tierleichenteile mehr. Diese mittelalterliche Tradition passt einfach nicht mehr zu einem aufgeklärten, em-pfindsamen Menschen im 21. Jahrhun-dert. Es ist gut, dass immer mehr bekannte Persönlichkeiten (z.B. Franz Alt) öffentlich darüber sprechen und sagen: »Ich esse kein Fleisch mehr.« Da diese positive Einstellung zum Leben etwas Edles ist, haben wir versucht, auch für die Tischdekoration passende, gehobene Vorschläge zu finden.

Dieses Heft soll Menschen die Um-stellung zur tierfreundlichen, fleischlosen Ernährung leicht machen und Vegetariern und Veganern neue Anregungen geben. So stellen wir bereits in der ersten Num-mer die »Terrane Ernährung« vor.

Helfen Sie mit, die Botschaft der fleischlosen Ernährung bekannt zu machen - den Tieren zuliebe.
Wir freuen uns über alle Anregungen und Zusendungen. An dieser Stelle danken wir allen, die diese 1. Ausgabe ermöglicht haben - nicht zuletzt den Köchen und Köchinnen, die die Rezepte ausprobiert haben. Aber auch den Anzeigenkunden, ohne die die Zeitschrift nicht finanzierbar wäre - denn hinter uns steht keine Lobby.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen.

Das Redaktions-Team

Dieses Schaf

braucht keine Angst mehr zu haben - es hat Zuflucht auf einem Gnadenhof gefunden